Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Offene Lieferantendatenbanken sind die (nahe) Zukunft

Offene Lieferantendatenbanken sind die (nahe) Zukunft

Die Entwicklungen im Lieferketten-Management legen nahe, dass das Beschaffungswesen dringend neue Wege gehen muss und eine neue Strategie gegenüber Lieferanten mit Fokus auf der Lieferkette entwickeln muss. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die das Prinzip der Lieferantenkonsolidierung anwenden bzw. die Anzahl der Lieferanten, mit denen sie zusammenarbeiten, reduzieren. Die Gefahren dieser Strategie sind im vergangenen Jahr offensichtlich geworden, nicht nur in Bezug auf die Lieferfristen, sondern auch in Form eines drastischen Preisanstiegs. Laut Financial Times haben sich die Preise für den Transport von Waren von China nach Europa im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 verdreifacht, und der Hauptgrund dafür sind die großen Engpässe in den Häfen. Wartezeiten und unvorhergesehene Störungen beeinträchtigen die globalen Lieferketten erheblich.

Digitale Tools tragen zum Aufbau einer zuverlässigen und sicheren Lieferkette bei

Die klassische Google-Suche nach Produkten und Dienstleistungen durch die Indexierung von Webseiten und bezahlten Anzeigen ist nicht mit der Qualität der Daten aus einer spezialisierten Lieferantendatenbank zu vergleichen. Die Entwicklung von spezialisierten Beschaffungssoftwares ermöglicht es, große Lieferantendatenbanken aufzubauen, die die Beschaffung in der Pandemie und im Falle eventueller Schließungen erleichtern. Sie ermöglichen eine schnelle Reaktion und das sofortige Auffinden alternativer Lieferanten, indem sie der Beschaffungsabteilung an einem Ort eine Reihe aktueller Informationen zugänglich macht. Die Reaktionen der Lieferanten sind positiv, weil sie diese Lösungen als neuen Vertriebskanal erkennen, der ihnen die Möglichkeit bietet, direkt mit den Beschaffungsabteilungen in Kontakt zu treten.

Ein negativer Aspekt der bestehenden Lieferantendatenbanken ist deren geschlossener Charakter, d. h. dass Informationen nur einem kleinen Kreis von Unternehmen zur Verfügung stehen, die Anwendungen wie Ensolva nutzen . Erschwerend kommt hinzu, dass viele Anbieter intelligenter Beschaffungsmanagementsysteme von den Lieferanten immer noch Gebühren für die Eintragung in die Datenbanken verlangen.

Derzeit haben nur Beschaffungsabteilungen, die Ensolva nutzen, Zugriff auf die Daten von Lieferanten im Lieferantenportal wobei die Teilnahme an Ausschreibungen in Ensolva für Lieferanten kostenlos ist.

In Zukunft werden die Datenbanken über Lieferanten und ihre Produkte sowie Dienstleistungen offen und öffentlich zugänglich sein.

Die Beschaffungsabteilungen möchten wissen, welche Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Lieferanten gemacht werden

Bestehende Datenbanken enthalten allgemeine Informationen über den Lieferanten als juristische Person: Firma, OIB (Personen-Identifikationsnummer), Größe, Adresse, Beschreibung, Kontaktinformationen im Vertrieb. Zudem ist eine genaue Beschreibung der Produkte und Dienstleistungen wichtig. Jeder Lieferant gibt selbstständig die Schlüsselbegriffe ein, mit denen seine Produkte oder seine Dienstleistung identifiziert und gefunden werden (erweiterte Produktbeschreibung oder nur Schlüsselbegriffe). Der Lieferant wählt zudem Elemente aus der Standardklassifizierung der Wirtschaftszweige nach nationalen und internationalen Kriterien wie CPV (gemeinsames Vokabular für Dienstleistungen) und NACE/WZ (Wirtschaftszweigklassifikationen) aus, was die Suche nach Anbietern nach Standard-Codierungen ermöglicht.

Wenn ein Einkäufer nach einer bestimmten Dienstleistung oder einem bestimmten Produkt sucht, findet das System in der Lieferantendatenbank alle Lieferanten, die das gewünschte Produkt bzw. die gewünschte Dienstleistung anbieten. Der Einkäufer kann diese Lieferanten dann einfach kontaktieren und um ein Angebot bitten. Bei jeder Beschaffung werden neue Lieferanten hinzukommen, und die Beschaffungsabteilungen können neue Lieferanten einbeziehen, an die sie einen Teil des Beschaffungsvolumens vergeben, um das Risiko zu reduzieren und die langfristigen Vorteile alternativer Lieferanten bewerten zu können.

Sucht ein Einkäufer einen neuen Lieferanten, betritt er Neuland und fragt bei Kollegen telefonisch, per E-Mail oder über die sozialen Netzwerke nach Erfahrungswerten. Deshalb ist es wichtig, dass nach dem Prinzip anderer erfolgreicher Plattformen (Airbnb, Booking, Uber usw.) Rezensionen über Kooperationserfahrungen beider Seiten ermöglicht werden. Das heißt, Einkäufer sollen Lieferanten nach den wichtigsten Kriterien (Preis-Leistungs-Verhältnis, Kommunikation, Termintreue usw.) bewerten können. Und Lieferanten sollen Einkäufer bewerten können (Zahlungen, Verhandlungen, Vertragstreue). Dies ermöglicht, dass Dienstleistungen verbessert und eine korrektere gegenseitige Kommunikation gefördert wird.

Ensolva-Lieferantenportal

Dieses Ziel des Aufbaus einer gemeinsamen Lieferantendatenbank für den Bedarf des Beschaffungswesens auf der Grundlage von Nutzererfahrungen ist ohne ein webbasiertes Softwaretools nicht möglich.

Das Ensolva-Lieferantenportalstellt den Beginn einer zentralen Lieferantendatenbank auf Grundlage von Nutzererfahrungen dar.

Wenn Sie sich im Portal registrieren, ermöglichen Sie allen Nutzern der Web-Anwendung von Ensolva, Ihnen eine Angebotsanfrage zu schicken, wenn diese Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung benötigen, unabhängig davon, ob Sie das System als Beschaffungstool verwenden möchten.

In naher Zukunft werden für jeden Beschaffungsprozess neue Lieferanten und die wichtigsten Informationen zu diesen in der offenen Lieferantendatenbank von Ensolva zu finden sein, darunter auch eine der wichtigsten Informationen: Erfahrungen und Bewertungen anderer Einkäufer.

SHARE THIS STORY

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Get your business going

Transparently managing the costs of simple procurement with a procurement system